Paolo Pandolfo

Heute einer der Stars der Europäischen Alte-Musik-Szene, studierte  Paolo Image5Pandolfo zunächst am Konservatorium in  Rom. Bereits während dieser Zeit begann er, sich intensiv mit Renaissance- und Barockmusik zu befassen und gründete zusammen mit dem Violinisten Enrico Gatti und dem Cembalisten Rinaldo Alessandrini das Esemble La Stravaganza. 1981 stezte er sein Studium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jordi Savall fort, mit dessen Ensemble Hesperion XX er von 19821 bis 1990 auf der ganzen Welt autrat und Dutzende con Album aufnahm. Seit 1990, nach seinem ersten grossen solistischen Plattenerfolg mit C.P.E.Bachs Gambensonaten, lehrt Pandolfo selbst als Professor für Viola da Gamba an der Schola Cantorum Basiliensis. Neben seiner Lehrtätigkeit tritt er weltweit mit Stars der Alten Musik wie Rolf Lislevand, Michael Chance, Mitzi Meyerson, Guido Morini, Emma Kirkby und Miguel Moren auf. Seite 1992 leitet er Labyrinto, eine Instrumentalgruppe, die sich dem Repertoire für Gambenconsorts widmet. Seine Konzerttätigkeit als Solist und mit Labyrinto führte Pandolfo u.a. nach Italien, Frankreich, Deutschland (Berliner Philarminie), Japan, Korea, England (Whigmore Hall) und Usa. Bei seinen Auftritt wird Paolo Pandolfo von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert. So nennte ihn der American Record Guide schon in 1997 einen der bedeutendsten Gambenspieler seiner Generation, für Gramophone ist er einer der brillantesten und poetischsten Gambisten unserer Zeit, und der Boston Globe sieht in ihm den „Yo-Yo Ma der Gambe“. Die Abel Cd The Drexel Manuscript bewirbt in diesen Tagen für die BBC Music Magazine als beste instrumentale Cd des Jahres.

Seine Zahlreichen Aufnahmen (u.a. bei Astrée, Emi, Philips, Erato, Harmonia Mundi) wurden mehrfach ausgezeichnet. Mittlerweile hat er einen Exclusivvertrag mit Glossa. Zu seinen bedeutendsten  Projekten dort zählen seine cd A Solo, die 2 Marais cds, Le Labyrinth..et autres Histoires und Le Grand Ballet, sowie seine 2001 erschienene Trabskription der Cello-Suiten J.S.Bachs für Viola da Gamba. Im Juli 2004 erschien Travel Notes mit selbstkomponiert, phantasierter Musik (darüber die FAZ: „ …ein Hörfenster der Ausdrucksmöglichkeiten dieses Instruments, dabei weit eintfernt von allen akademischen Überlegungen über historische Autentizität und historisierende Anverwaldungen“. Im Herbst 2005 werden seine Pieçes de Viole von le Sieur de St.Colombe erscheinen.