Luciana Mancini

Luciana Mancini
Luciana Mancini

Die chilenisch-schwedische Mezzosopranistin Luciana Mancini absolvierte klassischen Gesang und Alte Musik am Königlichen Konservatorium in Den Haag 2009 mit einem Master Programm, wobei sie sich auf die Alte italienische Musik spezialisierte.

Seither begeistert sie auf internationalen Bühnen das Publikum mit ihrem weiten Spektrum an Genres und Epochen- sowie Kulturübergreifenden Stilen.

So war sie 2015 in Sasha Waltz‘ choreographischer Inszenierung von Monteverdis „L’Orfeo“ im Festspielhaus Baden-Baden zu hören. Im Januar 2016 sang sie in einer Produktion des Theaters Bonn Piazzollas „María de Buenos Aires“, 2014 gab sie ihr südamerikanisches Operndebüt in Buenos Aires als Smeton in Donizettis „Anna Bolena“, 2013 gastierte sie als Annio in Mozarts „La Clemenza di Tito“ im Schlosstheater Drottningholm bei Stockholm. Ihr Opernrepertoire umfasst unter anderem Dafne in Jacopo Peris „L’Euredice“, Nerone in Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“, Messagiera in Monteverdis „L’Orfeo“ und mehrere Händel-Partien, darunter Amastre in „Serse“. In dieser Rolle war sie unter anderem am Theater an der Wien unter Jean-Christophe Spinosi zu hören. Als Voluptia und Didone in Cavallis „L’Egisto“ trat sie mit La Poème Harmonique an der Opéra Comique Paris und an der Opéra de Rouen Haute Normandie auf. Mit dem Ensemble L’Arpeggiata war sie Gast der Ludwigsburger Schlossfestspiele und des Heidelberger Frühlings. Mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von René Jacobs sang sie Vita Mondana in Cavalieris „Rappresentazione d’Anima e di Corpo“, inszeniert von Achim Freyer an der Staatsoper Berlin. 2012 erschien eine CD-Aufnahme des südamerikanischen Programms „Los Pajaros Perdidos“ mit L’Arpeggiata und Christina Pluhar, das unter anderem in der Carnegie Hall New York und am Théâtre du Châtelet in Paris zur Aufführung gekommen war.